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Analyse des Einflusses von verschiedenen Zeitreservestrategien auf die Stabilität von Fahrplänen

SS 06    
Author Dorothea Winklehner
 
Supervisors Gabrio Caimi, Dr. Marco Laumanns

 

Zusammenfassung

In den letzten Jahren wurden Zugfahrpläne stark verdichtet. Das Angebot soll auch weiterhin vergrössert werden. Die erhöhte Auslastung der Kapazität führt dazu, dass die Planung optimiert werden muss, um die Stabilität zu erhalten.

In dieser Arbeit wird eine kleine Gruppe von Zeitreservestrategien bezüglich ihrer Eigenschaften und Auswirkungen analysiert, wenn sie auf eine einzelne Strecke zwischen zwei Grossbahnöhfen angewendet werden. Diese Strategien planen 7\% der Minimalfahrzeit als Reserve ein. Zu einem Teil wird diese zusätzliche Zeit im Ankunftsbahnhof verbraucht, der Rest wird zeitlich gleichmässig auf der Strecke aufgeteilt. Untersucht wird die Frage, wie sich die Variation dieser Aufteilung auf den Fahrplan, insbesondere auf eine passende Stabilität, auswirkt.

In einem ersten Schritt wird ein Fahrplan und die Zeitreserverstrategie modelliert. nschliessend werden die Umsetzungsmöglichkeiten und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Strategien analysiert. Von besonderem Interesse sind die Auswirkungen auf die totale Ankunftsverspätung, welche als Stabilitätsmass gewählt wird. Schliesslich wird als Fallbeispiel die dicht befahrene Strecke zwischen Bern und Olten betrachtet. Für jede Zeitreservestrategie werden je drei bezüglich der Zugfolge unterschiedliche Fahrpläne auf dieser Strecke generiert, welche das gewünschte Angebot der SBB berücksichtigen. Oder es wird bewiesen, dass die Anforderungen unzulässig sind. Diese Fahrpläne werden bezüglich der gewählten Stabilität verglichen.

 

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© 2012 Mathematics Department | Imprint | Disclaimer | 15 March 2007
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